Underground Symphony – eine improvisatorische Tanzpraxis, inspiriert vom Rave mit Live-Techno-Musik
Fanni Schack (Tanz), Philip Schack (DJ)
Inhalt
Dieses experimentelle Tanzformat, inspiriert vom Techno-Rave, lädt dazu ein, Bewegungsformen aus dem Rave – wie Springen oder Wipen – in vielfältigen Variationen zu erkunden. Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen von Technik oder Choreografie, sondern das sinnliche Erleben: Was geschieht mental und körperlich während des Tanzes? Wie verändert sich unsere Wahrnehmung durch Musik, Rhythmus und Ausdauer? Die musikalische Grundlage bildet ein breites Spektrum – von melodischen bis hin zu härteren Techno-Klängen –, die live und ausschließlich über Vinyl-Platten gespielt werden. Ein Rave ist für uns eine Grenzerfahrung – intensiv, manchmal herausfordernd, aber voller Potenzial. In diesem Spannungsfeld entsteht Transformation: ein Zustand, der neue Wahrnehmungen ermöglicht und die Beziehung zum eigenen Körper verändern kann. Mit dieser Stunde möchten wir Euch dieser Erfahrung näherbringen.
Fanni Schack ist eine ungarische Tänzerin, Tanzvermittlerin und Lehrerin. Sie arbeitet mit diversen Zielgruppen, um Selbstvertrauen und einen Sinn für Gemeinschaft durch Tanz zu fördern. In ihrer improvisatorischen Bewegungspraxis beschäftigt sie sich mit der Wechselwirkung von Individualität und Kollektivität. Außerdem ist Fanni Schack leidenschaftliche Rave-Gängerin. Für sie stellt Techno eine kulturelle Praxis des Widerstands dar – einen vielschichtigen Erfahrungsraum, in dem sich physische und psychische Strukturen neu ordnen können. Anfang 2023 schloss sie ihr Masterstudium in Zeitgenössischer Tanzpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) ab. schackmatt ist das Alias von Philip Schack – DJ aus Frankfurt mit Hang zum Vinyl. Er steht für technoides Vinyl-Handwerk mit Haltung. In seinen Sets geht’s nicht um Effektgewitter, sondern um Tiefe, Drive und einen organischen Aufbau. Techno und House sind sein Fundament – deep, treibend, echt. Jeder Track sitzt, jeder Übergang erzählt – mal subtil, mal direkt, aber immer mit einem klaren Gefühl für die Dynamik des Floors.